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Die wichtigsten Infos über Tagesgeld

Das Tagesgeld ist eine Möglichkeit, Kapital kurz- bis mittelfristig gewinnbringend anzulegen und dabei trotzdem finanziell flexibel zu bleiben. Der Anleger stellt beim Tagesgeld seine Finanzen der Bank zur Verfügung und erhält dafür Zinsen, die über den Erträgen herkömmlicher Konten, beispielsweise Girokonto oder Sparbuch, liegen. Trotzdem kann der Sparer jeden Tag ohne Einhaltung von Kündigungsfristen über sein gesamtes Kapital verfügen. Das macht nebenbei den Wechsel zu einem Angebot mit besseren Konditionen leicht.

Die Banken orientieren sich bei ihren Renditen an den Leitzinsen der internationalen Zentralbanken. Diese fahren derzeit eine Niedrigzinspolitik, um die Wirtschaft nach der soeben überstandenen Finanzkrise wieder in Schwung zu bringen. Das bedeutet einerseits niedrige Zinsen für Kredite, auf der anderen Seite gibt es aber auch für alle Anlagen nur geringe Rendite. So sind im Moment für das Tagesgeld Zinsen von über zwei Prozent pro Jahr schon fast die Ausnahme. Damit empfehlen sich Tagesgelder derzeit als eine empfehlenswerte Anlageform, um Kapital bis zum Steigen des allgemeinen Zinsniveaus zu „parken“.

Die besten Angebote findet jeder Sparer über Vergleichsrechner im Internet. Manches Schnäppchen ist aber nur Neukunden vorbehalten oder an Mindesteinlagen gebunden. Der Teufel steckt manchmal im Detail oder besser gesagt im Kleingedruckten und in den Sternchentexten. Die Kontoführung sollte beim Tagesgeld kostenlos sein und erfolgt bei den Direktbanken telefonisch oder online. Wer per Internet seinen Wunsch-Anbieter gefunden hat, kann das Konto sofort online eröffnen. Dazu benötigt der Sparer ein Referenzkonto bei seiner Hausbank, zum Beispiel das Girokonto. Über diese Bankverbindung werden alle Zahlungen abgewickelt, das ist ein wichtiges Sicherheitsmerkmal. Sollten die Kontodaten vom Tagesgeld doch einmal in falsche Hände gelangen, kann niemand damit Missbrauch betreiben.

Von einer solchen Geldanlage erfolgt niemals die Auszahlung von Bargeld.
Wer also seine Bank gefunden hat, füllt lediglich einen Antrag aus, druckt diesen und schickt ihn unterschrieben zurück. Dann muss sich der Antragsteller noch über das Postident-Verfahren legitimieren. Das erscheint zwar umständlich, ist aber im Kampf gegen die Geldwäsche gesetzlich vorgeschrieben.

Viele Sparer machen sich große Gedanken um die Sicherheit ihrer Anlagen. Die Finanzkrise hat gezeigt, dass diese Befürchtungen nicht ganz unbegründet sind. Deshalb sollte jeder Anleger darauf achten, dass seine Bank Mitglied in einem Einlagensicherungsfond ist. Dieses von den Banken und vielen Regierungen geschaffene Sicherheitsinstrument garantiert die Rückzahlung des angelegten Geldes bei einer Pleite der Bank.